Golf an der Costa Blanca: Beste Platze und Immobilien in der Nahe
Warum die Costa Blanca ein Golfparadies ist
Die Costa Blanca beherbergt mehr als 20 Golfplätze auf einem 150 Kilometer langen Küstenstreifen zwischen Denia im Norden und Pilar de la Horadada im Süden. Die meisten erreichen Sie in weniger als 30 Minuten vom Strand. Das Klima liefert über 300 Sonnentage im Jahr und milde Winter, die selten unter 10 °C fallen — Sie können also ganzjährig spielen, ohne die erdrückende Sommerhitze des spanischen Binnenlandes und ohne den Dauerregen, der Nordeuropa von Oktober bis April begleitet.
Für golfbegeisterte Immobilienkäufer bietet die Costa Blanca etwas, das die Costa del Sol immer seltener liefern kann: bezahlbare Immobilien in Gehweite zu qualitativ hochwertigen Plätzen. Eine Zwei-Zimmer-Wohnung mit Blick auf den Platz von Villamartín kostet 120.000–180.000 €. Das Pendant neben Valderrama oder Los Naranjos an der Costa del Sol startet bei 350.000 € und steigt rasch auf 600.000 € und mehr. Das Golfangebot ist vergleichbar. Die Ersparnis ist es nicht.
Die besten Plätze: südliche Costa Blanca
Die südliche Costa Blanca — von Torrevieja bis zur Grenze nach Murcia — ist das Kernland für bezahlbare Golfimmobilien. Vier Plätze im Bereich Orihuela Costa liegen wenige Kilometer auseinander und formen eine echte Golfgemeinschaft.
Villamartín Golf
1972 eröffnet, ist Villamartín der grand seigneur der Region. Par 72, 6.132 Meter von den hinteren Abschlägen. Ein gereifter, von Bäumen gesäumter Platz mit gepflegten Grüns, der schon das Mediterranean Open ausgetragen hat. Das Clubhaus ist ein gesellschaftlicher Mittelpunkt — die benachbarte Villamartín Plaza bildet das Zentrum des Expat-Lebens an der Orihuela Costa.
- Greenfees: 55–75 € je nach Saison (ungewöhnlich: der Winter ist die teurere Hochsaison, nicht der Sommer)
- Mitgliedschaft: Vollmitgliedschaft jährlich rund 1.800–2.200 €. Pakete für Paare verfügbar.
- Typische Handicap-Spannweite: sehr einsteigerfreundlich, ausgeprägte Society-Szene
Las Ramblas Golf
Von Pepe Gancedo entworfen, ist Las Ramblas ein hügeligerer, technischerer Par-72-Platz. Engere Fairways und erhöhte Grüns machen ihn anspruchsvoller als Villamartín. Die zweiten neun Bahnen schenken Ihnen atemberaubende Blicke aufs Mittelmeer. Mit 5.641 Metern wird er zwar kürzer gespielt, verlangt aber Präzision.
- Greenfees: 45–65 €
- Mitgliedschaft: rund 1.500–1.900 € pro Jahr
- Highlight: die Bahnen 13–16, die sich durch kieferbewachsene Schluchten winden
Real Club de Golf Campoamor
Der südlichste Vertreter des Orihuela-Costa-Trios, Campoamor, ist ein flacher, vom Links-Stil inspirierter Platz, ebenfalls von Pepe Gancedo entworfen. Par 72, 6.222 Meter. Breite Fairways und strategisches Bunkering machen ihn zum verzeihendsten Platz der Region und beliebt bei hohen Handicaps und Urlaubsgolfern. Die Bahnen ziehen sich durch die Urbanisation Dehesa de Campoamor.
- Greenfees: 45–65 €
- Mitgliedschaft: rund 1.400–1.800 € pro Jahr
- Mehrplatz-Deals: Pakete für Villamartín, Las Ramblas und Campoamor ab 120 € für drei Runden
Las Colinas Golf & Country Club
Das Juwel des Südens. 2010 eröffnet, ist Las Colinas ein Cabell-Robinson-Design in einem Naturschutzgebiet bei San Miguel de Salinas. Par 71, 6.301 Meter. Mehrere Fachpublikationen führen ihn unter den Top 5 Plätzen Spaniens. Tadelloser Pflegezustand, spektakuläre Höhenunterschiede und eine Landschaftsgestaltung, die einem das Gefühl gibt, auf einem privaten Resortplatz zu spielen. Hier zieht es ambitionierte Golfer hin.
- Greenfees: 80–130 € (Premium-Preis, der die Qualität spiegelt)
- Mitgliedschaft: Vollmitgliedschaft ab rund 3.500–5.000 € pro Jahr
- Immobilien auf dem Gelände: Luxusvillen und Apartments im Resort von 280.000 € (Apartments) bis über 800.000 € (Villen)
La Marquesa Golf
In Ciudad Quesada gelegen, ist La Marquesa ein angenehmer 18-Loch-Par-72-Platz, sehr beliebt bei der großen britischen und skandinavischen Gemeinde in Rojales und Quesada. Kein besonders anspruchsvoller Platz, aber gepflegt, bezahlbar und sehr gesellig. Die angrenzende Urbanisation macht ihn ideal für Golfkäufer mit kleinerem Budget.
- Greenfees: 35–55 €
- Mitgliedschaft: rund 1.200–1.600 € pro Jahr
- Budget-Tipp: der günstigste Platz der Region mit familiärer Atmosphäre
Die besten Plätze: Alicante und mittlere Costa Blanca
Alenda Golf
Eine 27-Loch-Anlage südlich der Stadt Alicante, entworfen von Roland Favrat. Drei Schleifen zu je 9 Bahnen sorgen für Abwechslung. Der Platz führt durch Mandelhaine und bietet Bergblicke. Es ist der am einfachsten erreichbare Platz für alle, die in Alicante oder Elche wohnen. Gute Trainingsanlagen mit Driving-Range.
- Greenfees: 40–60 €
- Mitgliedschaft: rund 1.400–1.800 € pro Jahr
- Ideal für: Bewohner Alicantes, die nur kurz zur Runde fahren möchten
El Plantío Golf
Ein weiterer Platz im Großraum Alicante: El Plantío bietet einen kompakten 18-Loch-Par-72-Kurs sowie einen 9-Loch-Par-3-Platz. Nahe dem Flughafen Alicante-Elche ist er bei Besuchern und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Der Platz ist relativ flach und gut zu Fuß zu spielen — eine gute Option für ältere Golfer oder alle, die ohne Buggy spielen möchten.
- Greenfees: 35–55 €
- Mitgliedschaft: rund 1.200–1.500 € pro Jahr
- Praktischer Vorteil: 10 Minuten vom Flughafen entfernt — eine Runde vor dem Heimflug
Die besten Plätze: nördliche Costa Blanca
La Sella Golf Resort
In Denia ist La Sella eine 27-Loch-Anlage mit einer 9-Loch-Schleife von José María Olazábal und der ursprünglichen 18-Loch-Anlage von Javier Arana. Vor der Kulisse des Montgó-Massivs ist die Szenerie spektakulär. Die von Olazábal entworfenen Bahnen sind besonders renommiert. Zum Resort gehört ein Marriott-Hotel, das Ganze wirkt gehobener als die südlichen Plätze.
- Greenfees: 50–80 €
- Mitgliedschaft: rund 1.800–2.500 € pro Jahr
- Lage: die Bergkulisse macht ihn zu einem der landschaftlich schönsten Plätze der gesamten Küste
Club de Golf Jávea
Ein 9-Loch-Platz (Par 68 über zwei Runden) in den Hügeln über Jávea, mit Blicken auf den Montgó und das Mittelmeer. Es ist ein Mitgliederclub mit ausgeprägtem Vereinsleben. Was ihm an Länge fehlt, macht er durch Charakter, knifflige Grüns und eine der besten Clubhausterrassen (das berühmte „19. Loch") der Costa Blanca wett.
- Greenfees: 40–60 € für Gäste (begrenzte Startzeiten)
- Mitgliedschaft: rund 1.600–2.200 € pro Jahr. In der Hochsaison Warteliste.
- Charakter: ein echter Mitgliederclub mit warmer, geselliger Atmosphäre
Altea Hills (Club de Golf Don Cayo)
Ein 9-Loch-Par-33-Kurs in den Hügeln über Altea mit überwältigenden Blicken auf die Küste, den Peñón d'Ifach in Calpe und die Serra Gelada. Streng genommen kein Meisterschaftsplatz, aber die Lage ist außergewöhnlich. Sehr beliebt bei den Bewohnern der exklusiven Urbanisation Altea Hills.
- Greenfees: 35–50 €
- Mitgliedschaft: rund 1.000–1.400 € pro Jahr
- Die Aussicht: wohl die spektakulärste Golfkulisse der Costa Blanca, wenn nicht ganz Spaniens
Immobilien in der Nähe der Plätze: das kosten sie
| Platz | Nächstgelegener Ort | Apartment ab | Villa ab | Immobilien am Platz |
|---|---|---|---|---|
| Villamartín | Orihuela Costa | 89.000 € | 220.000 € | 120.000–180.000 € |
| Las Ramblas | Orihuela Costa | 95.000 € | 240.000 € | 130.000–200.000 € |
| Campoamor | Dehesa de Campoamor | 99.000 € | 250.000 € | 140.000–220.000 € |
| Las Colinas | San Miguel de Salinas | 280.000 € | 550.000 € | 280.000–800.000+ € |
| La Marquesa | Ciudad Quesada | 79.000 € | 190.000 € | 95.000–160.000 € |
| Alenda | Monforte del Cid | 110.000 € | 230.000 € | 130.000–200.000 € |
| El Plantío | Alicante | 120.000 € | 260.000 € | n. v. |
| La Sella | Denia | 170.000 € | 350.000 € | 200.000–450.000 € |
| Golf Jávea | Jávea | 195.000 € | 420.000 € | n. v. |
| Don Cayo / Altea Hills | Altea | 220.000 € | 500.000 € | 350.000–900.000 € |
Die Preisschere zwischen Süden und Norden ist gewaltig. In Orihuela Costa bekommen Sie ein golfnahes Apartment für unter 100.000 €. In Jávea oder Altea kostet eine vergleichbare Lage das Doppelte oder mehr. Das Golf selbst ist vergleichbar — der Preisunterschied spiegelt schlicht die größere Begehrlichkeit und Exklusivität der nördlichen Küste mit ihrem bergigeren Profil, kleineren Anlagen und wohlhabenderen Klientel wider.
Die Golfsaison: Oktober bis Mai
Für Neulinge wirkt das paradox: Die beste Golfsaison an der Costa Blanca reicht vom Herbst bis zum Frühjahr — also genau gegenläufig zur Strand-Tourismussaison. Von Oktober bis Mai liegen die Temperaturen zwischen 12 und 25 °C, die Plätze sind nach den Herbstregen in Höchstform, und die Greenfees erreichen häufig ihren Höhepunkt, weil dann die Golftouristen anreisen.
Der Sommer (Juni bis September) ist zwar spielbar, aber unbequem. Regelmäßig werden 35 °C überschritten, und die Plätze trocknen trotz Bewässerung aus. Ernsthafte Golfer meiden Nachmittagsrunden im Juli und August. Viele Plätze bieten im Sommer ab 14 Uhr reduzierte Twilight-Tarife, einfach um die Startzeiten zu füllen.
Daraus ergibt sich eine interessante Chance für Immobilieninvestoren: Ihre Golfimmobilie ist genau in den Monaten am gefragtesten, in denen reine Strandobjekte leer stehen. Eine Zwei-Zimmer-Wohnung nahe Villamartín lässt sich im Winter für 600–900 € pro Monat an Golftouristen vermieten — typischerweise an nordeuropäische Ruheständler, die 2 bis 6 Monate buchen. Die Erträge sind niedriger und der Aufwand geringer als beim Sommertourismus, dafür ist die Saison länger und die Mieter sind pflegeleichter.
Vergleich mit der Costa del Sol
Die Costa del Sol vermarktet sich zu Recht als „Costa del Golf": Sie hat mehr Plätze (über 70), prestigeträchtigere Namen (Valderrama, Finca Cortesín, Real Club de Sotogrande) und eine längere Tradition im Golftourismus. Doch der Vergleich ist nicht so einseitig, wie das Marketing suggeriert:
| Faktor | Costa Blanca | Costa del Sol |
|---|---|---|
| Anzahl der Plätze | 20+ | 70+ |
| Durchschnittliches Greenfee | 45–75 € | 60–120 € |
| Top-Plätze: Greenfee | 80–130 € (Las Colinas) | 150–350 € (Valderrama, Finca Cortesín) |
| Jahresmitgliedschaft (mittleres Segment) | 1.400–2.200 € | 2.000–4.000 € |
| Immobilie am Platz (Apartment) | ab 89.000 € | ab 180.000 € |
| Flugverbindungen | Alicante ALC — hervorragend | Málaga AGP — hervorragend |
| Golftourismus-Infrastruktur | gut, wachsend | exzellent, etabliert |
| Winterklima | etwas kühler, sehr trocken | etwas wärmer, mehr Regen |
Die Costa del Sol punktet bei Prestige, Vielfalt und Infrastruktur. Die Costa Blanca punktet beim Preis-Leistungs-Verhältnis — sowohl beim Spielen als auch beim Immobilienkauf. Wer einen Monat lang jeden Tag einen anderen Platz spielen möchte, wählt die Costa del Sol. Wer bezahlbare Immobilien neben qualitativ hochwertigen Plätzen sucht, auf denen er regelmäßig spielt, fährt an der Costa Blanca deutlich besser.
Golf-Community und gesellschaftliches Leben
Golf an der Costa Blanca lebt mindestens so sehr von der Gemeinschaft wie vom Sport. Vor allem die südlichen Plätze bieten eine sehr aktive Society-Szene:
- Golf Societies: rund um Orihuela Costa und Torrevieja gibt es Dutzende informeller Golf Societies. Die meisten treffen sich wöchentlich, veranstalten Turniere mit moderaten Startgeldern (5–15 €) und schließen mit einem gemeinsamen Mittagessen im Clubhaus ab. Sie sind der schnellste Weg, beim Umzug einen sozialen Kreis aufzubauen.
- Multinationale Mischung: Sie treffen Briten, Skandinavier, Niederländer, Deutsche, Belgier und Iren — sowie eine wachsende Zahl spanischer Spieler. Die meisten Societies kommunizieren auf Englisch, das Klima ist aber durchweg international.
- Paar-Golf: viele Societies binden auch nicht spielende Partner in den geselligen Teil ein. Mehrere Plätze haben Damen-Sektionen und gemischte Wettspiele.
- Wettkampfkalender: die Plätze in Orihuela Costa pflegen einen vollen Kalender mit Open-Turnieren, Charity-Veranstaltungen und Interclub-Matches. Las Colinas richtet regionale und nationale Amateurturniere aus.
- Das „19. Loch": die Villamartín Plaza direkt am Platz ist der gesellschaftliche Mittelpunkt der südlichen Costa Blanca. Schon am späten Vormittag füllen sich Restaurants, Bars und Cafés mit Golfern. Es ist ein Treffpunkt, der weit über das Spiel hinausgeht.
Für Ruheständler und semi-pensionierte Käufer ist diese soziale Infrastruktur oft wichtiger als das Golf selbst. Wer neben einem Platz kauft, kauft sich in eine fertige Gemeinschaft ein — etwas, das beim Umzug in ein neues Land schwer zu finden ist.
Praktische Tipps für Käufer von Golfimmobilien
- Erst mieten, dann kaufen: Mieten Sie 2–3 Monate in der Wintersaison nahe Ihrem Wunschplatz. Spielen Sie die Plätze, lernen Sie die Societies kennen und prüfen Sie, ob die Community zu Ihnen passt, bevor Sie sich binden.
- Frontline-Aufschlag: Objekte mit direktem Fairway- oder Grünblick kosten 15–30 % mehr als vergleichbare Immobilien 500 Meter abseits. Wägen Sie ab, ob Ihnen die Aussicht den Aufschlag wert ist — und gelegentlich ein Golfball am Fenster.
- Buggy-Abstellplatz: Wenn Sie einen eigenen Buggy planen, prüfen Sie, ob die Immobilie Garage oder Abstellraum bietet. Manche Wohnanlagen haben eigene Buggy-Stellplätze. Buggy-Wege verbinden viele Urbanisationen direkt mit den Plätzen.
- Mehrplatz-Tarife: Wer regelmäßig spielt, fährt mit einer Mitgliedschaft plus Greenfee-Paketen auf Nachbarplätzen meist günstiger als mit dem Gästepreis überall. Einige Plätze unterhalten Reziprozitätsvereinbarungen.
- Wiederverkaufswert: Golfimmobilien haben ihren Wert historisch stabiler gehalten als Immobilien ohne Platzanschluss. Die Urbanisationen Villamartín und Las Ramblas überstanden die Krise von 2008–2014 besser als viele Nachbargebiete.
- Vermietungspotenzial: Golfimmobilien lassen sich gut von Oktober bis Mai vermieten — genau in der Saison, in der reine Strandobjekte schwächeln. Eine kombinierte Strand- und Golflage (Orihuela Costa liegt 5–10 Minuten von der Küste entfernt) bringt ganzjähriges Vermietungspotenzial.
Das Wichtigste in Kürze
- Die Costa Blanca verfügt über mehr als 20 Golfplätze mit Greenfees zwischen 35 und 130 € — deutlich günstiger als die Costa del Sol.
- Immobilien in Platznähe beginnen bei 79.000 € (La Marquesa) und reichen bei Apartments bis über 280.000 € (Las Colinas).
- Die Golfsaison läuft von Oktober bis Mai und ergänzt für Investoren ideal die sommerliche Strand-Vermietung.
- Orihuela Costa (Villamartín, Las Ramblas, Campoamor) ist der Sweet Spot für bezahlbare Golfimmobilien mit lebendiger Society-Szene.
- Las Colinas ist die Premium-Wahl — ein Top-5-Platz Spaniens mit Resort-Immobilien ab 280.000 €.
- Golf Societies und Gemeinschaftsleben sind ein entscheidender Magnet für Ruheständler und Lifestyle-Käufer.
Häufig gestellte Fragen
Welche sind die besten Plätze an der südlichen Costa Blanca?
Die südliche Costa Blanca — von Torrevieja bis zur Grenze nach Murcia — ist das Kernland für bezahlbare Golfimmobilien. Vier Plätze im Bereich Orihuela Costa liegen wenige Kilometer auseinander und bilden eine echte Golfgemeinschaft. Villamartín Golf 1972 eröffnet, ist Villamartín der grand seigneur der Region. Par 72, 6.132 Meter von den hinteren Abschlägen. Ein gereifter, von Bäumen gesäumter Platz mit gepflegten Grüns, der schon das Mediterranean Open ausgetragen hat. Das Clubhaus ist ein gesellschaftlicher Mittelpunkt — die benachbarte Villamartín Plaza bildet das Zentrum des Expat-Lebens an der Orihuela Costa.
Welche sind die besten Plätze in Alicante und der mittleren Costa Blanca?
Alenda Golf Eine 27-Loch-Anlage südlich der Stadt Alicante, entworfen von Roland Favrat. Drei Schleifen zu je 9 Bahnen sorgen für Abwechslung. Der Platz führt durch Mandelhaine und bietet Bergblicke. Es ist der am einfachsten erreichbare Platz für alle, die in Alicante oder Elche wohnen. Gute Trainingsanlagen mit Driving-Range. Greenfees: 40–60 € Mitgliedschaft: rund 1.400–1.800 € pro Jahr Ideal für: Bewohner Alicantes, die nur kurz zur Runde fahren möchten
El Plantío Golf Ein weiterer Platz im Großraum Alicante: El Plantío bietet einen kompakten 18-Loch-Par-72-Kurs sowie einen 9-Loch-Par-3-Platz. Nahe dem Flughafen Alicante-Elche ist er bei Besuchern und Einheimischen gleichermaßen beliebt. Der Platz ist relativ flach und gut zu Fuß zu spielen — eine gute Option für ältere Golfer oder alle, die ohne Buggy spielen möchten.
Welche sind die besten Plätze an der nördlichen Costa Blanca?
La Sella Golf Resort In Denia ist La Sella eine 27-Loch-Anlage mit einer 9-Loch-Schleife von José María Olazábal und der ursprünglichen 18-Loch-Anlage von Javier Arana. Vor der Kulisse des Montgó-Massivs ist die Szenerie spektakulär. Die von Olazábal entworfenen Bahnen sind besonders renommiert. Zum Resort gehört ein Marriott-Hotel, das Ganze wirkt gehobener als die südlichen Plätze. Greenfees: 50–80 € Mitgliedschaft: rund 1.800–2.500 € pro Jahr Lage: die Bergkulisse macht ihn zu einem der landschaftlich schönsten Plätze der gesamten Küste
Club de Golf Jávea Ein 9-Loch-Platz (Par 68 über zwei Runden) in den Hügeln über Jávea, mit Blicken auf den Montgó und das Mittelmeer. Es ist ein Mitgliederclub mit ausgeprägtem Vereinsleben. Was ihm an Länge fehlt, macht er durch Charakter, knifflige Grüns und eine der besten Clubhausterrassen (das berühmte „19. Loch") der Costa Blanca wett.
Was kosten Immobilien in der Nähe der jeweiligen Plätze?
PlatzNächstgelegener OrtApartment abVilla abImmobilien am Platz VillamartínOrihuela Costa89.000 €220.000 €120.000–180.000 € Las RamblasOrihuela Costa95.000 €240.000 €130.000–200.000 € CampoamorDehesa de Campoamor99.000 €250.000 €140.000–220.000 € Las ColinasSan Miguel de Salinas280.000 €550.000 €280.000–800.000+ € La MarquesaCiudad Quesada79.000 €190.000 €95.000–160.000 € AlendaMonforte del Cid110.000 €230.000 €130.000–200.000 € El PlantíoAlicante120.000 €260.000 €n. v. La SellaDenia170.000 €350.000 €200.000–450.000 € Golf JáveaJávea195.000 €420.000 €n. v. Don Cayo / Altea HillsAltea220.000 €500.000 €350.000–900.000 €
Die Preisschere zwischen Süden und Norden ist gewaltig. In Orihuela Costa bekommen Sie ein golfnahes Apartment für unter 100.000 €. In Jávea oder Altea kostet eine vergleichbare Lage das Doppelte oder mehr. Das Golf selbst ist vergleichbar — der Preisunterschied spiegelt schlicht die größere Begehrlichkeit und Exklusivität der nördlichen Küste mit ihrem bergigeren Profil, kleineren Anlagen und wohlhabenderen Klientel wider.
Wie verläuft die Golfsaison von Oktober bis Mai?
Für Neulinge wirkt das paradox: Die beste Golfsaison an der Costa Blanca reicht vom Herbst bis zum Frühjahr — also genau gegenläufig zur Strand-Tourismussaison. Von Oktober bis Mai liegen die Temperaturen zwischen 12 und 25 °C, die Plätze sind nach den Herbstregen in Höchstform, und die Greenfees erreichen häufig ihren Höhepunkt, weil dann die Golftouristen anreisen. Der Sommer (Juni bis September) ist zwar spielbar, aber unbequem. Regelmäßig werden 35 °C überschritten, und die Plätze trocknen trotz Bewässerung aus. Ernsthafte Golfer meiden Nachmittagsrunden im Juli und August. Viele Plätze bieten im Sommer ab 14 Uhr reduzierte Twilight-Tarife, einfach um die Startzeiten zu füllen.
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